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Eine Ode an die Jeansjacke

erstellt am 04.10.2017 08:02 Uhr

Alles über die Jeansjacke

Ein echter Klassiker, immer wieder neu im Trend und mittlerweile schon längst ein Kultobjekt: Die Jeansjacke hat es uns angetan und wird wahrscheinlich niemals ihren einzigartigen Charakter und ihre Beliebtheit bei Mode-Fans rund um den Globus verlieren. Die Jacke aus robustem Denim ist mehr als nur eine bloße Modeerscheinung. Sie ist lässig, individuell, kann elegant oder sportlich kombiniert werden und bestimmt den Look eines Outfits ganz entscheidend. Der Klassiker unter den Jacken sollte deshalb in keinem Kleiderschrank fehlen. Dabei steckt hinter der klassischen Jeansjacke eine Geschichte, die den Kultcharakter der coolen Jacke mitprägt und bis heute für einen authentischen Reiz sorgt. Wie Sie die Jeansjacke außerdem perfekt in Szene setzten und ideal kombinieren, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Die Geschichte der Jeansjacke

Wie auch die klassische Bluejeans hat Jeansjacke auch eine spannende Geschichte mit Kultfaktor. Die Jacke aus blauem Denim galt zunächst, wie nahezu jedes innovative Kleidungsstück als verpönt, und wurde vormals mit einem negativen Image besetzt, bevor sie der Masse zugänglich war und an Beliebtheit gewann. Die neuartige Jacke aus Jeans wurde erstmals genau wie die Jeanshose als Arbeitskleidung angedacht. Mit besonders breiten Ärmeln wurde sie in ihren ersten Jahren von Lokführern oder Goldgräbern im Arbeitsalltag getragen. Im Zuge einer rebellischen Lebenseinstellung griffen Teenager nach Ende des 2. Weltkrieges auf die Jeansjacke zurück und trugen sie als Symbol für den Bruch mit den gesellschaftlichen Konventionen. Als Zeichen verschiedener Subkulturen, wie Rockerbanden oder Motorradgangs erhielt die Jeansjacke in den kommenden Jahrzehnten ein authentisches und besonders lässiges Image. Verziert mit Nieten, Fransen, Bandlogos, Löchern oder Flecken wurde die Jeansjacke dabei stets individuell und auf neue Art inszeniert. Kaum ein anderes Kleidungsstück durchlebte eine ähnliche spannende Historie wie die Jeansjacke.

In späteren Jahren wurde die Jacke aus Denim dabei immer mehr dem Mainstream zugänglich und gewann an großer Popularität in der Modewelt. Bis in die 90er Jahre wurde die wandelbare Jacke dabei stets aufs Neue umgestaltet und individuell durch den Träger verziert. Und genau in diesem Punkt liegt auch der besondere Charakter einer Jeansjacke: Das lässige Kleidungsstück kann durch den vielseitigen und besonders strapazierfähigen Denim unterschiedlich gestaltet und individualisiert werden. Heutzutage gibt es die Jeansjacke daher in unzähligen Variationen und charakteristischen Ausführungen. Ob als klassisch authentische blaue Jeansjacke, in Pastelltönen, mit Nieten, Fransen oder Löchern oder als gefütterte Variante für den Winter – für jeden Geschmack gibt es mittlerweile die ganz eigene und spezielle Jeansjacke.

Unzählige Kombinationsmöglichkeiten mit der Jeansjacke

Die Jeansjacke ist eines der vielseitigsten und wandelbarsten Kleidungsstücke der Mode-Welt. Ob tiefes Dunkelblau, lässiger Used-Look oder knallige Farbtöne. Die Jacke aus Denim gibt es in unzähligen coolen sowie eleganten Stilen. Dabei hängt die Entscheidung der richtigen Jacke aus Jeans natürlich wie so oft vom Anlass und vom eigenen ganz individuellen Modegeschmack ab. Bei einem eher konventionellen Anlass sollten Sie die Jeansjacke daher in einem ganz schlichten und unauffälligen Stil wählen. Eine klassische gerade geschnittene Jacke in dunklem Blau können Sie hier ideal zu einer schwarzen Hose und eleganten Schnürschuhen oder Sneakern kombinieren. Ein weißes T-Shirt oder ein heller Pulli ergänzt die Jeansjacke dabei stets perfekt. Ist der Anlass etwas lockerer wie beispielsweise eine Party, so können Sie die Jacke auch im klassischen Biker-Stil zur engen Röhre und derben Boots kombinieren. Besonders gut kommt das Outfit, wenn die Jacke zudem den perfekten Schnitt hat. Eng anliegende Jeansjacken mit tailliertem Schnitt beispielsweise zaubern bei Frauen tolle Kurven und umschmeicheln die Hüfte und die Taille perfekt.

► schlichte Jeansjacke für Damen

► schlichte Jeansjacke für Herren

Tipp: Der Schnitt einer Jeansjacke bestimmt den Look ganz maßgeblich. Die Jacke sollte exakt bis zur Hüfte reichen und Ihr Shirt bzw. Hemd noch verdecken. Zudem sollte die Jeansjacke nicht zu eng anliegen, damit Sie sich nicht eingeengt fühlen. Die Ärmel der Jacke sollten bis knapp über Ihre Handgelenke reichen. Wenn die Ärmelenden des Hemdes noch zu sehen sind, wirkt das gesamte Outfit eher unbeholfen.

In diesem Herbst besonders im Trend

Jeansjacken eignen sich für diesen Herbst besonders gut, um sie mit den neusten Trends und Highlights zu kombinieren. Als gefütterte Variante mit Teddyfell-Einsatz beispielsweise sind die Jeansjacken in dieser Mode-Saison besonders gefragt. Das klassische Modell von Levi’s, die Jeansjacke "Sherpa Trucker" ist ideal geeignet für ein warmes und lässiges Herbst-Outfit für Herren. In Kombination mit einem lockeren Holzfällerhemd oder einem lässigen Karo-Hemd im Rot-Braun-Mix liegen Sie damit absolut im Trend. Ein weiteres Highlight in diesem Jahr ist die Kombination von Jeansjacke und Jeanshose. Der Denim-All-Over verzaubert momentan die Mode-Welt und ist ein echter Hingucker im Alltag. Was bisher als ein Tabu abgestempelt wurde, kann sich in diesem Herbst absolut sehen lassen. Wichtig hierbei ist nur, dass Sie die richtigen Blautöne miteinander mixen und so für ein stimmiges Outfit sorgen. Hierzu sollten die Töne des Denim nicht zu ähnlich sein, da das Outfit sonst eher langweilig wirkt. Am besten Sie kombinieren eine hellere Jeansjacke mit einer dunkel gewaschenen Jeans. Probieren Sie sich einfach an ein Paar Kombinationen aus, um den richtigen Mix zu finden. Damit das Outfit dann nicht zu unruhig wird, eignet sich als Ergänzung am besten ein ganz schlichtes weißes Sweatshirt.

► Levi's Herren Jeansjacke Sherpa Trucker

► Dunkelgraue Jeansjacke für Damen

Worauf Sie in jedem Fall achten sollten:

  1. Die Jeansjacke sollte in keinem Fall zu knapp sein. Weder an der Hüfte noch an den Ärmeln sollte die Jacke zu kurz ausfallen. Dies wirkt schnell unbeholfen und lässt kein stilsicheres Auftreten mehr zu. Wenn Sie sich unsicher sind, ob die Jeansjacke an der Hüfte zu kurz ist, nehmen Sie sich am besten einen Bekannten oder den Partner zu Hilfe, um die ideale Jacken-Länge zu finden.
  2. Die Jeansjacke ist zwar äußerst wandelbar und vielseitig, jedoch keinesfalls für einen eleganten und festlichen Anlass geeignet. Wer auf eine Hochzeit oder zu einem schicken Dinner eingeladen ist, der sollte auf jeden Fall die Finger von einer Jeansjacke lassen. Selbst die klassischen und schlichten Varianten sind hierzu nicht geeignet.


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